Ruta de los siete lagos

Bei sonnigem Wetter nahmen wir die "ruta de los siete lagos" in Angriff. Zwei Tage wuerden wir fuer die knapp 200 km nach Bariloche brauchen. Nach einem 15 km langen Anstieg gings gemuetlich auf und ab durch eine Landschaft voller Seen, einer schoener als der andere. Umso mehr kleine Pausen machten wir, um es so richtig zu geniessen. Die ersten ca 50 km waren asphaltiert. Auf einem Aussichtspunkt merkten wir, dass da ein paar Touris ueber unsere Velos verhandeln. Zuefaellig wollte ich dann die Aussicht gerade neben ihnen geniessen, es waren Deutsche und sie meinten: "Ja, die werden sich noch wundern, wenn der Asphalt aufhoert...". Wir mussten schmunzeln - denn die naechsten 40 km auf der Kiesstrasse waren noch nie so schoen wie an diesem Tag. Wir geniessen das Wildcampieren an schoenen und verlassenen Seen - auch wenn die Fuesse in der Nacht langsam kalt werden, je suedlicher wir uns befinden.

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Die Fahrt nach Bariloche entlang dem Nahel Huapi See war auch sehr schoen. Das war ein weiteres grossen Zwischenziel von unserer Reise und wie sich das schon eingebuergert hat, feierten wir das mit einem grossen Helado bei der Ankunft. Dort wunderten wir uns dann aber wirklich: ein Touri kniete - ohne ein Wort zu uns zu sagen - vor uns nieder, machte fast einen Kopfstand vor unseren Fuessen, um den Gepaecktraeger von Tobias von unten anzuschauen. Sachen gibts...

Sicht vom Zimmer

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Sicht vom Hostelbalkon

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Ferien auf dem Bauernhof

Die Fahrt von Bariloche weiter Richtung Sueden war landschaftlich spektakulaer wie die letzten paar Tage. Wir haben alles noetige fuer eine Campingnacht im Juhee mitgeschleppt.

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Bei einem Bauernhof fragten wir, ob wir auf ihrem Land campieren duerfen. Da waren wir also mitten in der Schafherde, Pferd, Gaense, Hunde, Huehner usw. Als erstes mussten wir also eine Zeltflaeche "Sche..." freiraeumen. Die Umgebung haette aber nicht idyllischer sein koennen. Wir wurden von der Familie zum Mate-trinken eingeladen. Von der Baeuerin wurden wir mit hausgemachtem Koestlichkeiten eingedeckt: eigener Kaese, Brot (oder aehnliches), Marmelade...

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Bis zum naechsten Ziel "el Bolson" waren es nur ein paar lockere Kilometer. Hier werden wir dann noch auf einen Berg krakseln, zu Fuss mit den Veloschuhen.